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By Gisela Grupe, Michaela Harbeck, George C. McGlynn (auth.)

Dieses Buch bietet ein modernes methodisches Kompendium, mit dessen Hilfe eine umfassende Bearbeitung von historischen menschlichen Skelettresten möglich ist. Dargestellt ist das gesamte gängige methodische Repertoire von der Ausgrabung bis zur vergleichenden Auswertung der Daten. Ein Schwergewicht liegt auf moderner Laboranalytik (u.a. Isotopen- und DNA-Analyse). Auf ungewöhnliche Überlieferungsformen menschlicher Überreste (Leichenbrände, Mumien, Moorleichen) wird ebenfalls ausführlich eingegangen. Berücksichtigt werden die Entwicklungen der letzen Jahre, v.a. auch auf dem juristischem und dem ethischem Sektor.

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2004). Weiterhin bezieht sich die moderne anthropologische Forschung ausdrücklich auf Populationen und deren räumlich/zeitlichen Wandel. So muss im Allgemeinen eine sehr große Anzahl von Individuen untersucht werden, um zu generellen, statistisch relevanten Schlussfolgerungen, z. B. über den Gesundheitszustand der Menschen bestimmter Epochen, zu gelangen. Es ist eine durchweg falsche Annahme, dass z. B. Skelettfunde eines einzigen mittelalterlichen Reihengräberfeldes als „typisch“ für diese Zeit anzusehen sind (Grupe et al.

B. an der Vielfalt christlicher Gräber in der Geschichte: Neben Erdbestattungen, Grüften, Katakomben, Beinhäusern oder Massengräbern kommt auch die Zurschaustellung von menschlichen Überresten, z. B. als Reliquie oder künstlerisch arrangiertes Memento mori (Abb. 1) vor. 1 Der verantwortungsbewusste Umgang mit menschlichen Überresten 27 einem würdevollen Umgang mit menschlichen Überresten. Im Mittelalter wurden (im Gegensatz zu vorangegangenen Epochen) christliche Bestattungen systematisch um die Kirche herum angelegt, da so die Toten an den segensreichen Wirkungen von Reliquien und Gottesdiensten Anteil haben konnten (Kenzler 2011).

3 Skelettdarstellung in Ausgrabungssituation in der Sonderausstellung „Vom kleinen Teil zum großen Ganzen“ des ArchaeoBioCenters München im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst 2013. (A. Grigat) munikationsbasis immer größer wird, zum anderen erhebt die Öffentlichkeit aber auch vermehrt Anspruch auf eine Teilhabe an der Wissenschaft sowie Kontrolle über deren zukünftige Richtung und Anspruch auf die Bewertung ihrer Nützlichkeit. Unter anderem aufgrund der ausgebildeten Kommunikationsschranken ist aber die Wissenschaft heute für die Vermittlung ihrer Erkenntnisse an eine möglichst breite Öffentlichkeit fast vollständig von den Massenmedien abhängig (Weingart 2005).

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