Download Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien by U. Bolm-Audorff (auth.), Prof. Dr. med. Dietmar Wolter, Dr. PDF

By U. Bolm-Audorff (auth.), Prof. Dr. med. Dietmar Wolter, Dr. med. Klaus Seide (eds.)

Durch die Einführung der Berufskrankheiten der Wirbelsäule besteht derzeit eine besondere Notwendigkeit, Kriterien für die Beurteilung des kausalen Zusammenhangs zwischen beruflicher Belastung und bandscheibenbedingten Erkrankungen der Lendenwirbelsäule festzulegen. In den aktuellen Wissensstand fließen Ergebnisse der Grundlagenforschung, der Epidemiologie und der bisherigen Begutachtungen ein. Viele Fragen sind derzeit noch offen. Vor dem Hintergrund der rechtlichen scenario wird der Leser von den Teilnehmern eines Expertengesprächs des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften umfassend über den aktuellen Stand der Diskussion, den bisher erreichten Konsens und die noch kontrovers diskutierten Themen zur Kausalität bei der Berufskrankheit 2108 informiert.

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A. auch yom Grad der Differenzierung bei den arbeitstechnischen Voraussetzungen und bei dem Krankheitsbild abo GenereIl folgt aus der gesetzlichen Verpflichtung des UnfaIlversicherungstragers gemaB § 20 Abs. 2 Sozialgesetzbuch X zur Berucksichtigung aIler fur den Die Problematik der gesetzlichen Grundlagen aus juristischer Sicht 19 Einze1fall bedeutsamen UmsHinde, daB epidemio1ogische Untersuchungen zwar auch bei Berufskrankheiten mit multifaktorieller Atio1ogie flir die Zusammenhangsbeurteilung Tendenzen aufzeigen, eine Ermittlung und Auswertung der Expositionsverha1tnisse und des Erkrankungsgeschehens im Einze1fall aber nicht eriibrigen konnen [14].

2). Umgekehrt verhalt es sich mit der altersstandardisierten 12Monats-Pravalenz an LWS-Schmerzen. Hier geben die Maler haufiger Beschwerden an. 3). Sieht man sich die Diagnose "degeneratives LWS-Syndrom" an, so findet man eine Haufigkeit von 40% iiber die meisten Berufe, die Zimmerleute sind mit 30% deutlich seltener betroffen (Abb. 4). Ais Resiimee kann man aus diesen ersten und vorlaufigen Ergebnissen konstatieren, daB die Klassifizierung nach Berufen nur zu geringen Unterschieden in den Gruppen fUhrt.

Die Frage, ob eine Aussage zur Schadenslokalisation bei Belastungen der Wirbelsaule durch Heben oder Tragen von Lasten in aufrechter Haltung oder durch vertikale Ganzkorperschwingungen [22] fUr Wirbelsaulenbeanspruchungen durch Heben oder Tragen von Lasten in vorgebeugter Haltung oder durch Arbeiten in extremer Rumpfbeugehaltung gleichermaBen plausibel ist. Ob es auch Ansatze fUr differenzierende Losungen nach der Art der Krankheitserscheinungen gibt, muB ebenfalls der medizinischen Diskussion Uberlassen bleiben [23].

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