Download Ärztliche Propädeutik: Gespräch, Anamnese, Interview by Peter Hahn PDF

By Peter Hahn

Das Interesse an den anthropologischen Grundlagen der Medizin, insbesondere der psychosomatischen Medizin ist in dem Maße gewachsen, in dem die Vielfalt der sog. "ganzheitlichen" Ansätze" und der verschiedenen psychotherapeutischen Richtungen quick unübersehbar geworden ist. In dieser state of affairs bietet das soeben erschienene Lehrbuch eine von der unmittelbaren Beobachtung und ärztlichen Erfahrung ausgehende Klärung und Übersicht. Der Autor - Internist und Psychoanalytiker, Nachfolger von Viktor von Weizsäcker und Paul Christian als Leiter der Heidelberger Abteilung für "Allgemeine Klinische und Psychosomatische Medizin" - legt die Grundlagen einer anthropologisch verstandenen Psychosomatik vor, die Gesichtspunkte der Allgemeinen Medizin mit wissenschaftstheoretischen, praktisch-ärztlichen und persönlich-psychotherapeutischen Erfahrungen zu einer lebendigen - in der Konzeptualisierung völlig neuen - Einheit verbindet. Neuartig und ungewöhnlich ist auch die shape der Darstellung: dem fortlaufenden "text" der inhaltlichen "Vorunterweisung" wird ein "kontext" gegenübergestellt, der sehr persönliche Anmerkungen und Assoziationen des Verfassers enthält und Raum für eigene Überlegungen und Assoziationen des Lesers gibt. Aus jahrelanger Unterrichts- und Vorlesungspraxis, sowie Erfahrungen bei citadel- und Weiterbildungsveranstaltungen mit Ärzten und Studenten entstanden, bietet das Buch sowohl dem Studienanfänger wie dem erfahrenen Arzt und Psychotherapeuten eine lebendige Einführung in die Diskussion der Grundlagen ärztlicher Tätigkeit und ihrer wissenschaftlichen Bewältigung.

Show description

Read or Download Ärztliche Propädeutik: Gespräch, Anamnese, Interview Einführung in die anthropologische Medizin — wissenschaftstheoretische und praktische Grundlagen PDF

Similar german_12 books

Die reichsgesetzlichen Bestimmungen über den Verkehr mit Arzneimitteln ausserhalb der Apotheken: Kaiserliche Verordnung vom 22. Oktober 1901

Verordnung betreffend den Verkehr mit Arzneimitteln vom 22. Oktober 1901 (Wortlaut). - I. Verordnung vom 22. Oktober 1901. - Eingangsworte. - Geltungsbereich und Zweck der Verordnung. - § 1 Absatz 1. - Zubereitungen. - Heilmittel. - Krankheiten. - Tierheilmittel. - Ausserhalb der Apotheken. - Feilhalten.

Extra resources for Ärztliche Propädeutik: Gespräch, Anamnese, Interview Einführung in die anthropologische Medizin — wissenschaftstheoretische und praktische Grundlagen

Example text

Hier /iihle ich mich am befangensten. weil die ,kunst' zitiert wird, gerade wenn so viel verdeckt wird. und weil ich mich dem ,bi/den' seiber sehr nahe /iihle. 28 - text "Konnen" im Sinne der sehonen Kunste abgeleitet, sondern von "Kundigkeit", "Kunden" oder "Wissen". Woher der Streit und die Verlegenheit? Schon Heinroth (1818) hatte sich in seinem "Lehrbuch der Storungen des Seelenlebens" mit der Frage auseinandergesetzt, " ... was es mit der arztlichen Kunst fUr eine Bewandnis habe". Er erhob "von neuem Einspruch gegen den torichten Namen Heilkunstler, ...

Was heiBt "kunstlerisch"? ll und wurde mit groBter Wahrscheinlichkeit fehlschlagen. Vielleicht ist es fUr unsere Uberlegungen einfacher, aus der Umschreibung des GEGENTEllS zu einer klareren Festlegung zu kommen. Unkunstlerisch: so wurden wir ganz zweifellos einen Menschen nennen, der uns "unsensibel" und "grob", eher "wahrnehmungsstumpf' oder ,,-blind", ja "starr" erscheint, der "einfallslos" und "phantasiearm" sich eher "unbeholfen" in seinen Fertigkeiten und "ungeschickt" in seinen Verrichtungen zeigt.

Derjenige, den wir Kunstler nennen, ... herrscht mit Freiheit uber einen ganz passiven Stoff, und druckt diesem das Geprage seines schaffenden Geistes auf. Dieses tut der psychische wie der somatische Arzt nicht. " (§§ 267, 268), Und dennoeh: Die Verbindungen sind offen bar sehr eng. Die Zahl der musiseh aktiven Arzte ist grog. 1st das Zufall? Auf dem Gebiete der ¥usik sind neben den groBen Einzelleistungen (Th. Billroth 1910; L Grote 1958 u. ) die Arzteorchester der verschiedenen regionalen Vereinigungen oder der Fachgruppen ein lebendiges Beispiel.

Download PDF sample

Rated 4.68 of 5 – based on 45 votes