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By F.-J. Grosse-Ruyken (auth.), Dr. med. Jürgen Mohr, Christoph Schubert (eds.)

Das Buch enthält die Referate und Diskussionen der "1. undesirable Boller Konsultation" zum Thema: Perspektiven und Probleme einer Reform der Medizinerausbildung. Es dokumentiert die gegenwärtige Diskussion um eine notwendige Reform der Medizinerausbildung in der Bundesrepublik Deutschland. Bereits vorhandene Neuansätze und Modelle des Auslandes wurden mit berücksichtigt. Dabei kam auch die place der Bundesärztekammer zur Darstellung und wurde kontrovers diskutiert. Das Buch dient der Orientierung der Medizinstudenten und ist außerdem eine Grundlage für die weitere Diskussion aller an einer Reform Interessierten.

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Die reichsgesetzlichen Bestimmungen über den Verkehr mit Arzneimitteln ausserhalb der Apotheken: Kaiserliche Verordnung vom 22. Oktober 1901

Verordnung betreffend den Verkehr mit Arzneimitteln vom 22. Oktober 1901 (Wortlaut). - I. Verordnung vom 22. Oktober 1901. - Eingangsworte. - Geltungsbereich und Zweck der Verordnung. - § 1 Absatz 1. - Zubereitungen. - Heilmittel. - Krankheiten. - Tierheilmittel. - Ausserhalb der Apotheken. - Feilhalten.

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In der Regel "iiberhort", indem dieser sein Gesprach mit dem Patienten oder der Schwester fortsetzte bzw. zum nachsten Patienten weiterging, (wobei er dem Verhaltensstandard seines Chefarztes folgte). Bestenfalls antwortete Dr. S. " Sehr plastisch schilderte dieses Verhalten auch der Student B. mit folgenden Siitzen: "Der Dr. S. liiBt rnich einfach leerlaufen. Wahrend der Visiten gibt er keine Antwort auf meine Fragen oder brummt vor sich hin. Erklaren tut er mir gar nichts. " Die Griinde fUr das unterschiedliche Ausbildungsverhalten der beiden Stationsiirzte Dr.

Ich erinnere mich an eine Situation im Wochenpraktikum an der Hautklinik. Wir, 17 Studenten und eine Assistentin, standen in einem ca. 12 m 2 groBen Dreibettzimmer urn das Bett einer Patientin mit Sklerodermie herum. Eine Zumutung fUr aUe Beteiligten! - Die vorgesehenen Stundenzahlen fUr die klinischen Praktika - insbesondere die Wochenpraktika - sind, wie bereits in dem obigen Vergleich mit den Verhiiltnissen in den USA angedeutet, bei weitem zu gering. - Die mit dem Unterricht betrauten Lehrpersonen wechseln stiindig, sind teilweise wenig motiviert, Mammutstudentengruppen zu unterrichten, es fehlt ihnen das Feedback durch eigenes Priifen, oder sie haben schlichtweg einen "verschobenen NuUpunkt" und blicken aus schwindelnder Hohe auf die Studenten herab.

Was starker ist, die Tragheit des Bestehenden oder der Impuls des Neuen, ist schwer abzuschatzen. Aber: Zukunftsweisend kann nur das Bild sein, das unter der Annahme entworfen wird, das Neue wiirde sich tatsachlich Bahn brechen und die Welt sich wirklich veriindem. Wie siihe dann die Medizin des Jahres 2000 aus? Die Uberfiillung des arztlichen Berufes und die gegeniiber heute verschlechterten Berufs- und Einkommenserwartungen haben das Interesse am Medizinstudium abnehmen lassen. Der Numerus clausus ist aufgehoben, fUr das Weiterkommen im Studium sind die Studienleistungen von groBerer Bedeutung als heute.

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